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Quellcode schlank halten
Schlanker Source Code hilft dabei, die Verständlichkeit und Performance zu erhöhen, kann aber durchaus die Erweiterbarkeit einschränken. In Software-Projekten sollten daher bereits während der Anforderungsanalysephase Stylequides für den Quellcode festgelegt werden.
Anhand des Beispiels einer Zeit- und Datumsausgabe in PHP soll hier die Eigenschaft des “schlanken Quellcodes” erläutert werden. Dabei geht es nicht um Programm-Logik, sondern eher um den Dokumentations- und Refactoringaufwand des Programmierers.
Eine direkte Ausgabe:
< ? PHP
echo date("G:i:s");
echo date("d M y");
? >
Ausgabe über Variablen:
< ? PHP
$time = date("G:i:s");
$date = date("d M y");
echo $time;
echo $date;
? >
Der Vorteil der direkten Ausgabe liegt auf der Hand, da auf das Anlegen einer Variable verzichtet wurde und die Funktion “date” direkt in einem “echo” ausgegeben wird. Der Vorteil bei der Verwendung von Variablen liegt aus Performanzgründen in der Zwischenspeicherung von Ergebnissen, mehr jedoch in der Erweiterbarkeit. Während direkte Ausgaben Programm-Logik und Darstellung vermischen, kann mit Hilfe von Variablen eine Trennung von Anwendung und Layout erfolgen.
Die Vor- und Nachteile von schlankem Quellcode sollten bereits zu Beginn eines Software-Projekts bedacht und Team-Entscheidungen in einem Styleguide festgehalten werden. Auf diesem Wege sind sowohl Verständlichkeit, Performance als auch Erweiterbarkeit und Wartbarkeit der Anwendung gegeben.



















